Rubjerg Knude Fyr | VisitNordjylland

Rubjerg Knude Fyr

Rubjerg Knude Fyr

Der Leuchtturm Rubjerg Knude Fyr, eines der Wahrzeichen Nordjütlands, ist ein beliebter Ausflugsziel für Einheimische und Touristen gleichermaβen. Wenn Sie ohnehin in Nordjütland unterwegs sind, sollten Sie den Besuch dieses geschichtsträchtigen Leuchtturms nicht verpassen, der voraussichtlich bis 2020 ins Meer abstürzen wird.

Erkundigen Sie sich über die Geschichte des Leuchtturms, den Kampf der Menschen gegen das Sandtreiben und die Naturlandschaft an der Steilküste Rubjerg Knude im Wandel der Zeit. 


Rubjerg Knude Fyr und der Kampf gegen den Sand

Opførelse af fyret

Im Zeitraum 1893 bis 1927 wurden in Dänemark stolze 71 Leuchttürme erbaut, die als Peilzeichen für die Schifffahrt in dänischen Gewässern dienen sollten. Der Leuchtturm Rubjerg Knude Fyr liegt zwischen den Leuchttürmen von Hirtshals und Hanstholm und wurde 1899 errichtet. Der Leuchtturm wurde erstmals am 27. Dezember 1900 in Betrieb genommen und war aus 42 km Entfernung ersichtlich.

Tegningerne til fyret

Damals schaffte man es noch, die ohnehin nur kleinen Dünen zu entfernen, im Zeitraum 1910 bis 1920 kam es indessen zu derart starker Sandverwehung zwischen Meer und Leuchtturm, dass man Pflanzen setzen musste, um dem Sandtreiben vorzubeugen. Es kam jedoch nur zu verstärkter Dünenbildung, zumal der Sand nunmehr die Pflanzen bedeckte, weshalb man in den 50er Jahren die Pflanzen erneut entfernen und groβe Sandmengen, die jetzt zu dicht an die Gebäude herangekommen waren, ausheben musste.

Die Dünen standen schlieβlich derart hoch, dass sie das Licht des Leuchtturms blockierten. Da sich der Einsatz von Leuchttürmen dank neuer Navigationstechnologien ohnehin erübrigt hatte, wurde das Licht des Leuchtturms Rubjerg Knude Fyr letztmals am 1. August 1968 eingeschaltet.

Kampen mod sandet

Vom Leuchtturm zum Vermittlungscenter

Während der 1970er Jahre stand der Leuchtturm leer, einschlägige Pläne für den Umbau der Leuchtturmbauten am Steilhang Rubjerg Knude in ein Museum wurden aber verwirklicht, und 1980 eröffnete das Heimatmuseum Vendsyssel Historiske Museum das neue Museum fürs Sandtreiben, das die Geschichte vom Leuchtturm, dem Steilhang Rubjerg Knude und dem Kampf der Menschen gegen die Naturgewalten vermitteln sollte. Als Ironie des Schicksals kam es jedoch so, dass der Sand am Ende dem Museum fürs Sandtreiben ohnehin den Garaus gemacht hat, denn man musste 1992 (erneut) den Kampf gegen die Naturgewalten aufgeben, wonach sich die Dünen in aller Ruhe daran heranmachten, die Gebäude zu verschlingen. 2002 hat sich der Schlüssel des Museumsgebäudes letztmals gedreht.

De forladte bygninger i 2002

Seitdem hat Vendsyssel Historiske Museum die Erzählung über den Leuchtturm von Rubjerg Knude in einem neuen Rahmen verortet. Auf dem Hof Strandfogedgården, der nur ein paar Kilometer vom alten Leuchtturm entfernt ist, hat das Museum ein tolles Erlebnisuniversum eingerichtet, das Natur- und Kulturgeschichte in interaktive Medien einbinden, wobei Sie als Besucher das Geschichtserlebnis rund um Rubjerg Knude selbst aktiv gestalten können. Sie können sich u.a. mittels einer Zeitmaschine zurück zu der Zeit bewegen, wo die Wellen des Eismeeres gegen die Küste schlugen bzw. die gefährlichen Entdeckungsfahrten der Wikinger anliefen.

Schauen Sie sich unser Video an, zumal wir hier den Leuchtturm mit einer Drohne anfliegen, wobei  viele schöne Aufnahmen zu sehen sind.

Bestandteil der Ausstellung sind Aktivitäten sowohl im Gebäudeinneren als auch drauβen, d.h. im Umfeld des Steilhangs Rubjerg Knude, zumal die hiesige malerische Naturlandschaft und die interessante Kulturgeschichte mittels interaktiver Medien vermittelt werden. Hieraus ergibt sich ohnehin ein Museumserlebnis der etwas anderen Art, das hautnah einen Einblick in die Lebensbedingungen der Einheimischen gewährt, die im Laufe der Zeit durch die sehr rauen Witterungsverhältnisse an der Westküste Nordjütlands geprägt worden sind.

Für Vendsyssel Historiske Museum galt als wichtiges Ziel, Besucher aller Altersgruppen mit der Botschaft zu erreichen, dass Rubjerg Knude anderes und mehr zu bieten hat als nur den alten Leuchtturm und einen herrlichen Ausblick auf die Nordsee.

Die Umgebung von Rubjerg Knude birgt ein fantastisches Erzählungsuniversum zum Kampf zwischen uns Menschen und den Elementen, was am Leuchtturm hautnah zu erleben ist. Einmal stand die Kirche Mårup Kirke etwas weiter nördlich an der Küste, hier mussten die Menschen aber frühzeitig die Flinte ins Korn werfen, denn sie mussten die Kirche verlegen, ehe sie ins Meer abstürzen würde. Dieser Kampf vermittelt uns eine einzigartige Einsicht in unsere eigene Geschichte und nicht zuletzt die mächtigen Naturgewalten.

Der Leuchtturm Rubjerg Knude Fyr wird vermutlich bis 2020 ins Meer rutschen.

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