Hirtshals bunker

Bunker in Nordjütland

Foto: Aage Møller Pedersen

Entlang der Nordsee und der Ostküste finden Sie historische Spuren aus der Kriegszeit. Tauchen Sie in Nordjütland in die Geschichte ein.

Mit dem voranschreiten der Zeit wurden deutsche Betonbunker immer weiter aus deren Versteck tief im Sand gespült, sodass diese nun den ganzen Weg von Dänemarks nördlichstem Punkt nahe Skagen bis Agger Tange, dem südlichen Teil Thys, und weiter die Westküste herunter liegen. Die Bunker befinden sich auch in den Wäldern und versteckt hinter Pflanzen entlang der Küste. 

Bunker Museen in Nordjütland

Einige der größten und am besten erhaltenen Bunkeranlagen liegen in Nordjütland. Das Bunkermuseum Hanstholm in Thy ist das größte Bunkermuseum Dänemarks. Dort finden Sie die vollständigste deutsche Befestigungsanlage an der Westküste, welche dazu gedacht war Deutsche bei einer Invasion der Alliierten in Jütland zu beschützen. In Frederikshavn stehen in Bunkern versteckte Kanonen aus dem Krieg in dem Küstenmuseum Bangsbo Fort. Da es zu schwer war diese zu entfernen, wurden sie stehengelassen. Das Bunkermuseum Hirtshals 10. Batterie ist ein Freiluftsmuseum nahe des Leuchtturms in Hirtshals, in welchem 54 Bunker und Parzellen freigelegt sind. Dieses System war ursprünglich die 10. Batterie - eine der am stärksten befestigten Bunkeranlagen entlang der nordjütländischen Westküste.

Regan Vest im Rold Wald

Abgesehen von den Bunkern die in Verbindung mit dem 2. Weltkrieg erbaut wurden, findet sich auch der heimliche Bunker "Regan Vest" aus dem Kalten Krieg 60 Meter tief in der Erde im Rold Wald. Der Bunker wird wahrscheinlich 2021 für das Publikum eröffnet.

Im Rold Wald, 60 Meter unterhalb eines bewachsenen Kreidehügels, befindet sich auf 5.500 m2 eine ganz einzigartige Geschichte Dänemarks. Eine Bunkeranlage, die unter größter Verschwiegenheit 1963-68 im Kalten Krieg erbaut wurde, um im Falle eines Atomkrieges der Regierung und dem Königshaus Schutz zu bieten. Die Anlage ist bis in die kleinsten Details durchgeplant und steht immer noch voll möbiliert da, als eine einzigartige Zeitreise aus den späten 1960ern Jahren. Während der Jahre wurde die Anlage - besonders technisch - immer weiter aktualisiert. Beispielsweise finden sich mehrere Jahrzehnte an Telefonmodellen in der Anlage.

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